Baader Bank AG: www.baaderbank.de

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4X

4-X ist ein spezielles Handelssegment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse für ausländische Wertpapiere. Unabhängig von der Zulassung bzw. Einbeziehung der Wertpapiere im amtlichen bzw. geregelten Markt oder im Freiverkehr der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, können ausländische Wertpapiere nach Maßgabe bestimmter in der Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse festgelegter Regeln in 4-X notiert werden. Durch diese Regeln werden Qualitätsstandards für den Handel in ausländischen Wertpapieren normiert, die eine laufende Handelbarkeit der Wertpapiere zu fairen und transparenten Preisen sicher stellen.

A

ADR

American Depository Receipts. Dies sind "Hinterlegungsscheine für Aktien", welche an Stelle der eigentlichen Aktien gehandelt werden.

AG

AG steht für "Aktiengesellschaft".

Abwicklung

(Settlement) Durchführung der geld- und stückemäßigen Erfüllung von Börsengeschäften

Ad hoc Publizität

Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Emittenten zur "Ad hoc-Publizität", also zur sorfortigen Veröffentlichung wichtiger Nachrichten im Bereich des Unternehmens, die den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten. Die Nachrichten müssen zunächst dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel und den Börsengeschäftsführungen gemeldet werden, die darüber entscheiden, ob der Kurs der Aktie ausgesetzt werden muss.

Aktie

Wertpapier, das die Beteiligung an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital und somit am bilanziellen Gesamtvermögen der AG wird durch den Nennwert festgelegt. Bei nennwertlosen Aktien ergibt sich der Anteil am Grundkapital als Bruchteil entsprechend der Anzahl ausstehender Aktien. Der Marktpreis der Aktie entspricht hingegen dem börsentäglich ermittelten Kurswert. Die Baaderaktie ist eine nennwertlose Stückaktie. Der Anteil am Grundkapital beträgt 1,00 Euro je Aktie. Die Aktie bietet dem Inhaber zwei Ertragsquellen: zum einen die Dividende, als dem Aktionär zustehende Beteiligung am Gewinn der AG, zum anderen die Möglichkeit auf einen Vermögenszuwachs durch einen steigenden Kurswert.

Aktienanalyse

Die Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der jeweiligen Aktien nach verschiedenen Kriterien wird als Aktienanalyse bezeichnet. Durch verschieden gewichtete Kennzahlen wird die Aktie bewertet. Für Fundamentalisten ist Konjunkturverlauf, Auftragseingang, Preisstabilität etc. wichtig. Monetaristen interessieren sich für die Höhe der Geldmenge, Inflation, Zinsniveau (Realzinsen, Zinskurve, -differenzen usw.). Techniker versuchen anhand der Kursverläufe und Daten von Umsatzhöhe typische Formationen zu erkennen, welche als Kauf-/Verkaufsimpuls interpretiert werden könnten. Psychologen hingegen untersuchen besonders die Entwicklung des Geschäftsklimas, das Konsumverhalten sowie die Stimmung zwischen nicht-/professionellen Börsianern. Ein richtiger Mix von einzelnen Komponenten ist für eine gute Bewertung des Kurspotentials einer Aktie wichtig.

Aktienarten

Nach dem Kriterium der Übertragbarkeit unterscheidet man Inhaber-, Namens- und -> vinkulierte Namensaktien. -> Inhaberaktien können durch einfache Einigung und Übergabe übertragen werden. Dem die Urkunde präsentierenden Inhaber stehen sämtliche Aktionärsrechte zu. Die Baader Bank AG bietet Ihren Aktionären ausschließlich Inhaberaktien an. Bei -> Namensaktien ist der Eigentümer auf der Aktienurkunde bezeichnet. Nach dem Kriterium des Stimmrechts unterscheidet man Stamm- und Vorzugsaktien: Stammaktien verbriefen das volle Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Bei Vorzugsaktien ist das Stimmrecht meist ausgeschlossen, dafür stehen dem Vorzugsaktionär eine höhere -> Dividende bzw. eine Garantiedividende und andere Vorrechte zu, zum Beispiel eine Bevorzugung bei der Liquidation der AG. Die Aktien der Baader Bank AG gibt es nur als Stammaktien.

Aktienfonds

Die von einer Investment- oder Kapitalanlage-Gesellschaft verwalteten Vermögen werden Aktienfonds genannt. Zumeist wird in diesem Investmentfonds das Kapital schwerpunktmäßig in Aktien angelegt.

Aktiengesellschaft

kurz: AG Die AG ist ein Unternehmen, an welchem deren Teilhaber (Aktionäre) über den Kauf von Aktien am Grundkapital dieser Firma beteiligt sind. Die Gesellschafter haften lediglich bis zur Höhe ihrer Beteiligung, nicht aber mit dem übrigen Vermögen. Sinn und Ziel einer AG ist es, durch Aktien-Ausgabe größere Kapitalsummen für Investitionen etc. zu bekommen und das Unternehmerrisiko möglichst weit zu verteilen.

Aktienindex

Ein Aktienindex ist eine Kennzahl, welche die Kursentwicklung des Aktienmarktes bzw. einzelner Teilbereiche angibt. Wichtige Aktienindizes in Deutschland sind der während den Börsenzeiten permanent ermittelte DAX, der Index der Börsenzeitung oder auch der Index der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Bei den US-Indizes sind der Dow-Jones-Index sowie der Standard&Poors-500-Index interessant, in Japan der Nikkei-Index.

Aktienkurs

Preis von der an der Börse gehandelten -> Aktie. Der Kurs ist als Marktpreis das Ergebnis des zum Zeitpunkt der Kursbildung bestehenden Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Wichtige beeinflussende Faktoren sind dabei die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein börsennotiertes Unternehmen gesetzt werden, aber auch volkswirtschaftliche Rahmembedingungen (v.a. -> Zinsen), politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenkäufe.

Aktienmarkt

Auf dem Aktienmarkt treffen Angebot und Nachfrage für Aktien aufeinander. Aktien werden vor allem an Börsen gehandelt. Dort wird hinsichtlich der Strenge der Handelsvorschriften zwischen dem amtlichen Handel, dem geregelten Markt und dem Freiverkehr unterschieden. Aber auch außerhalb der Börse - etwa im Telefonverkehr - werden Aktien gehandelt.

Aktienoption

siehe: Option

Aktienregister

Elektronisches Verzeichnis der Aktieninhaber von -> Namensaktien. Die Depotbanken übermitteln Zu- oder Abgänge elektronisch und tragen alleine die Verantwortung für die Richtigkeit der Bestände. Für den Eintrag in das Aktienregister stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: a) Der Aktionär selbst wird persönlich mit Namen, Anschrift und Anzahl der Aktien eingetragen oder b) der Aktionär läßt seine Depotbank eintragen und wird selbst im Aktienregister nicht erwähnt. Ausschlaggebend für die Wahrnehmung des Stimmrechts bei der -> Hauptversammlung ist der zu einem bestimmten Stichtag im Aktienregister verzeichnete Bestand.

Aktiensplit

Der Aktiensplit ist die Aufteilung einer Aktie in zwei oder mehrere Anteile. Er dient vor allem der optischen Verbilligung und damit der Verbesserung der Handelbarkeit der jeweiligen Aktien. Der Anteil, den der einzelne Aktionär an dem Unternehmen hält, ist vor und nach dem Aktiensplit unverändert. Das Vermögen der Gesellschaft verteilt sich einfach auf mehr Aktien als vorher.

Aktionärsbrief

-> Quartalsbericht

Aktionärsstruktur

Eine prozentuale Aufschlüsselung der Anlegerschaft nach bestimmten Kriterien wie z.B. Inhaberschaft (Großaktionäre, institutionelle Investoren, Einzelinvestoren).

Aktiva

Alle Vermögenswerte eines Unternehmens die in der -> Bilanz des Unternehmens enthalten sind und den -> Passiva (Verpflichtungen) gegenübergestellt werden.

All Time High

Der höchste jemals bezahlte Preis bzw. ein historisches Hoch wird als "All Time High" bezeichnet. Gegensatz zu -> All Time Low

All Time Low

Das All Time Low bezeichnet das niedrigste Kurs- oder Preisniveau aller Zeiten. Gegensatz zu -> All Time High.

Amtlicher/Geregelter Markt

Der Amtliche Markt ist ein organisierter Markt im Sinne des WpHG (Wertpapierhandelsgesetzes). Zulassungsvoraussetzungen und die Pflichten der Teilnehmer sowie die Organisation des Handels sind gesetzlich geregelt. Ein emittierendes Unternehmen muss vor Aufnahme des Handels ein öffentlich-rechtliches Zulassungsverfahren durchlaufen.

Amtlicher Handel

Der umfangreichste Handel in Wertpapieren an den deutschen Börsenplätzen ist der Amtliche Handel. Unternehmen, welche nach strengem Verfahren zum Aktienhandel zugelassen sind, unterliegen einer Publikationspflicht. Amtliche Makler sind außer dem Vorstand der Börse für die Kursfestsetzung zuständig. Notierungen werden in einem Kursblatt veröffentlicht.

Analyst

Ein Analyst beurteilt die Anlagequalität und die Kurschancen von Wertpapieren. Die Beurteilung wird durch Analystenberichte publiziert.

Arbitrage

Die Arbitrage bezeichnet den Preisunterschied zwischen Aktien an z.B. verschiedenen Börsenplätzen der erzielt wird um Gewinne zu machen. Die ausgleichende Wirkung der Arbitrage passt die Preise an unterschiedlichen Börsenplätzen wieder an.

Ask

(Angebot oder Briefkurs) ist der Preis, zu dem ein Anleger bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen. Gegensatz: Bid.

ATX

Der ATX ist der Austrian Traded Index, also der Börsenindex der Wiener Börse. Er umfasst die Preise der 21 (Stand Jan 2006) größten, österreichischen Unternehmen und wird an jedem Börsentag neu errechnet. Der Anteil der einzelnen Aktien richtet sich nach deren Marktkapitalisierung. Der ATX begann am 02.01.1991 bei 1000 Punkten.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat ernennt die Unternehmensleitung (-> Vorstand), überwacht und berät sie. Seine Mitglieder werden bei mitbestimmten Unternehmen teils von der -> Hauptversammlung, teils von der Arbeitnehmerseite gewählt.

Ausserbörslicher Handel

Der Außerbörsliche Handel ist eine Form des Wertpapierhandels, der jenseits der ordentlichen Börsenzeiten stattfindet und nicht in den offiziellen Räumen der Börse getätigt werden darf. Er kann sowohl vor- als auch nachbörslich erfolgen. Vor allem Banken, Versicherungen oder Investmentgesellschaften nutzen den außerbörslichen Handel zur telefonischen Abwicklung von Geschäften.

B

BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entstand am 1. Mai 2002 als Nachfolgeinstitution aus dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred), dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) und dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV).
Mit dem BaFin gibt es in Deutschland eine einheitliche, staatliche Aufsichtsbehörde für das Finanzwesen, das aus Kreditinstituten, Versicherungen, Wertpapierhandelsbanken und Finanzdienstleistern besteht.

Baisse

Andauernder, allgemeiner Kursrückgang an der Börse. Leitet sich von französischen baisser (=sinken, fallen) ab. Auch Bear Market genannt (-> bearish). Gegensatz: -> Hausse

Basispreis

Da der Käufer einer Kauf- oder Verkaufsoption das Recht hat, nach ausgeübter -> Option Basisinstrument zu kaufen oder verkaufen, muß bei Abschluß des Geschäftes neben dem Optionspreis auch der Basispreis vereinbart werden, zu dem die betreffenden Wertpapiere gegebenenfalls bei Optionserfüllung abzurechnen sind.

Bearish

Börsenjargon für die Erwartung fallender Kurse. Der Bär ist jenes Börsentier, das die Kurse mit seine Tatzen nach unten schlägt (-> Baisse). Gegensatz: -> bullish.

Bedingtes Kapital

Erhöhung des Grundkapitals einer AG, die nur soweit durchgeführt soll, wie von einem Umtausch- oder Bezugsrechts Gebrauch gemacht wird, das die Gesellschaft auf die neuen Aktien (Bezugsaktien) einräumt.

Bestensauftrag

(Market Order) Auftrag ohne Angabe eines Preislimits, bei welchem der gesamte Auftrag so schnell wie möglich zum bestmöglichen Preis ausgeführt werden muß.

Beta-Faktor

Maß für die Schwankung des Aktienkurses im Vergleich zum Gesamtmarkt (repräsentiert durch einen -> Aktienindex). Ein Beta von 1 bedeutet, daß das Kursschwankungsrisiko der Aktie gleich groß ist wie das des Gesamtmarktes. Ein Beta von 1,2 bedeutet, daß das Kursschwankungsrisiko der Aktie um 20 Prozent größer als das des Gesamtmarktes ist.

Bezugsfrist

Zeitspanne für die Ausübung des -> Bezugsrechts, in der der -> Aktionär zu entscheiden hat, ob er sich an einer -> Kapitalerhöhung beteiligt.

Bezugsrecht

Vorverkaufsrecht der Aktionäre auf die im Rahmen einer -> Kapitalerhöhung begebenen Aktien. Der errechnete Wert des Bezugsrechts und der Kurs zu dem es gehandelt wird, können differieren, da sich der Kurs aus Angebot und Nachfrage ergibt.

Bid

-> Geldkurs

Big Bang

Big Bang bedeutet Urknall. Mit Big Bang im Börsenwesen bezeichnet man die Börsenreform in London am 27.10.1986 aus dem der Börsenplatz London als drittgrößter der Welt hervorging. Somit erreichte London das Ziel, neben New York und Tokio ein wichtiger Börsenplatz zu werden.

Bilanz

Gegenüberstellung von Vermögen (-> Aktiva) und Kapital (-> Passiva) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Vermögen zeigt die Verwendung der eingesetzten finanziellen Mittel, das Kapital die Ansprüche der Gläubiger (Fremdkapital) und der Unternehmer (Eigenkapital) an das Vermögen (Herkunft). Die Bilanz ist - gemeinsam mit den übrigen Bestandteilen des Jahresabschlusses - ein wichtiges Instrument zur Beurteilung der Lage und Entwicklung eines Unternehmens. Die sogenannten Bilanzkennzahlen, Verhältniszahlen aus Positionen der Aktiv- und/ oder Passivseite, gehören daher zu den meistbeachteten Kriterien der Fundamentalanalyse.

Blue Chip

Aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch übernommener Börsenausdruck für die Aktie eines großen, besonders substanz- und ertragsstarken Unternehmens mit hohem internationalem Ansehen.

Bookbuilding-Verfahren

Methode zur Bestimmung eines marktgerechten -> Emissionspreises bei einer Börsenneueinführung: Potentielle -> institutionelle Anleger geben unverbindlich bekannt, welche Volumina sie zu welchen Preisen innerhalb einer bestimmten Preisspanne kaufen würden. Anhand dieses fiktiven -> Orderbuches wird Emissionspreis und Emissionsvolumen festgelegt. Im Gegensatz dazu wird beim herkömmlichen Festpreisverfahren der Emissionspreis ausschließlich von der -> Emissionsbank bzw. dem -> Emissionskonsortium und dem -> Emittenten bestimmt.

Bolsa de Madrid

Spanische Wertpapierbörse, Madrid. Index Ibex 35

Borsa Italia

Italienische Börse, Mailand. Index: MIB 30.

Branchenindex

Index, der die Aktien einzelner Branchen umfaßt. Die bekanntesten sind neben den internationalen MSCI-Indizes die Branchenindizes des C-Dax, der Dow Jones Utilities Index und der Dow Jones Transportation Index. Die Baader Bank AG vergleicht sich im Wesentlichen mit dem CDAX Financial Services.

Briefkurs

(Ask) Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe usw. Zum Verkauf angeboten werden (-> Geldkurse).

Broker

Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der (im Gegensatz zu einem -> Trader) für fremde Rechnung, d.h. im Auftrag eines Kunden, Börsengeschäfte ausführt.

Bullish

Börsenjargon für die Erwartung steigender Kurse. Der Bulle ist jenes Börsentier, das die Kurse auf die Hörner nimmt und in die Höhe wirft (-> Hausse). Gegensatz: bearish

Börse

Von dem Namen eines Kaufmannes namens "van der Beurse" wurde der Begriff Börse abgeleitet. Dieser tätigte bereits im 13. Jahrhundert internationale Warenaustauschgeschäfte. Die Börse ist der Markt (Treffpunkt von Angebot und Nachfage) für Wertpapiere, Devisen und bestimmte Waren, auf dem vereidigte Makler (Kursmakler) während der Börsenstunden Kurse (Preise) feststellen, die sich aus den bei ihnen vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträgen ergeben. Außer in Frankfurt werden in Deutschland noch an sechs Regionalbörsen Wertpapiere gehandelt: Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart. International bedeutende Börsenplätze sind die New York Stock Exchange ("Wall Street"), London und Tokio.

Börseneinführung

auch: Listing. Erstmalige Notierung der Wertpapiere eines Unternehmens an einer Börse. Für den Börsengang muß das Unternehmen bestimmte Anforderungen an Rechnungslegung, Kapitalausstattung und Publizität erfüllen. Neben den Publizitätspflichten nicht börsennotierter Aktiengesellschaften müssen börsennotierte Aktiengesellschaften kursbeeinflussende Informationen veröffentlichen (siehe -> Ad-hoc Publizität).

Börsenkapitalisierung

-> Marktkapitalisierung

C

CAC40

CAC 40 ist der Index der Französischen Börse der die 40 führenden Aktiengesellschaften beinhaltet. CAC bedeutet Cotation Assistée en Continu (fortlaufende Notierung).

Call

Mit einem Call ist in der Börsensprache eine "Kaufoption" gemeint. Dabei zahlt der Käufer der -> Option an den Verkäufer eine Prämie und erwirbt damit das Recht, zum vereinbarten Termin eine bestimmte Anzahl Aktien zu einem zuvor vereinbarten Preis kaufen zu können. Zum jeweiligen Ausübungstermin muß der Verkäufer die Aktie zu genau diesem Preis liefern, wenn der Käufer die Option ausübt.

Cash flow

Wichtige Kennzahl zur Bewertung der Finanzkraft eines Unternehmens. Der Cash-Flow ist der Saldo der betrieblichen Ein- und Auszahlungen und erklärt die Veränderung der Zahlungsmittel.

Chart

Grafische Darstellung der Kurs- und Umsatzentwicklung von Wertpapieren und Branchen. Charts sind die Grundlage der technischen Wertpapieranalyse.

Chartanalyse

Häufig als Synonym für die technische Wertpapieranalyse gebraucht. Die Chartanalyse geht davon aus, daß sich aus den in Charts festgehaltenen Kurs- und Umsatzverläufen der Vergangenheit die zukünftige Entwicklung eines Wertpapiers prognostizieren läßt.

CEDEL

Abwicklungsgesellschaft (Centrale de Livraison de Valeurs) für Verwaltung, Verwahrung und Abwicklung, Sitz in Luxemburg  heute Clearstream

Clearstream

vormals Cedel, Clearinggesellschaft in Luxemburg.

Compliance

Legt für Banken, Versicherungen und Pensionskassen verbindliche Verhaltensregeln fest, die sich primär auf die Vermeidung von Interessenskonflikten beziehen.

D

DAX (Deutscher Aktien-Index)

Abk. für Deutscher Aktien-Index. Der Dax setzt sich aus den 30 größten Aktiengesellschaften zusammmen. Deren Kursentwicklung geht gewichtet nach der Marktkapitalisierung des Free Floats in den Index ein. Der DAX ist der Leitindex für die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes. Neben dem DAX 30 existiert eine Vielzahl weiterer DAX-Indizes, z.B. DAX 100 (die 100 größten Aktientitel), MDAX (mittelgroße Aktientitel) und CDAX (Branchenindizes).

DVFA/SG

Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) ist der Berufsverband von Kapitalmarktexperten, der sich zum Ziel gesetzt hat, Qualitätsstandards am Kapitalmarkt zu sichern und bei nationalen und internationalen Anlegern Vertrauen in den Kapitalmarkt zu bilden. In der Schmalenbachgesellschaft-Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. (SG-DGfB e. V.) haben sich Wirtschaftswissenschaftler und Führungskräfte der Wirtschaft in Deutschland zusammengefunden, um den Austausch zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung und Praxis zu fördern. DVFA und SG haben gemeinsam Standards zur Berechnung des Jahresergebnisses (Ergebnis nach DVFA/SG) und des -> Cash-Flows entwickelt.

Depotbank

Kreditinstitut, das berechtigt ist, die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für Dritte vorzunehmen.

Depotgebühr

Entgelt der -> Depotbank für die Verwahrung der Wertpapiere im -> Depot.

Derivate

Im Bereich Bank- und Börsenwesen sind Derivative Produkte, deren Marktwert sich von den klassischen Basiswerten (wie z.B. Aktien, Anleihen oder Gold) ableitet. Zu den Derivaten zählen handelbare Finanzprodukte wie Futures, Optionen, Zertifikate, sowie nicht standardisierte Finanzprodukte wie Termingeschäfte (Forwards) oder Swaps.

Designated Sponsor

Finanzdienstleister der auf dem Xetra-System verbindliche Kurse für eine Aktie stellt und somit für Liquidität sorgt.

Deutsche Börse AG

Die Deutsche Börse AG mit Sitz in Frankfurt/Main, ist die Trägerin der öffentlich-rechtlichen FWB® Frankfurter Wertpapierbörse. In dieser Eigenschaft stellt sie die Funktionsfähigkeit des Börsenhandels sicher. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist einer der weltweit größten Handelsplätze für Wertpapiere neben Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart. Darüberhinaus bietet die Deutsche Börse AG weitere Finanzdienstleistungen an.

Deutsche Zertifikate

Bezeichnet deutsche Zertifikate, die neben der original Auslandsaktie und evtl. ADR´s gehandelt werden.

Dividende

Auf eine Aktie entfallender Anteil an der Gewinnausschüttung einer AG. Die Höhe der Dividende wird von der Hauptversammlung nach Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen. Die Dividende ist von der allgemeinen Geschäftslage der AG abhängig und daher Schwankungen unterworfen. Deutsche Unternehmen schütten einmal jährlich aus, doch im Ausland ist dies nicht überall üblich: So gibt es bei US-Unternehmen in der Regel viermal jährlich Quartalsdividenden.

Dividendenrendite

Kennzahl für den prozentualen Anteil des ausbezahlten Gewinns einer -> Aktiengesellschaft am -> Aktienkurs.

Dow Jones Industrial Average

Weltweit meistbeachteter Aktienindex. Der "Dow" errechnet sich durch Addition der Kurse von 30 der bedeutendsten US-Industrieunternehmen und anschließende Multiplikation mit einem Faktor, der bei jedem Split eines dieser Unternehmen nach unten adjustiert wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Aktienindizes sind die einzelnen Aktien im Dow Jones Industrial Average nicht nach Marktkapitalisierung gewichtet.

E

Earnings per share (EPS)

International übliche Bezeichnung für den -> Gewinn je Aktie nach Steuer.

EBIT

Earnings Before Interest and Taxes entspricht Gewinn vor Zinsenaufwand und Steuern.

EBITDA

Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation, bezeichnet das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.

Effizienter Markt

Die Theorie des effizienten Marktes besagt, daß sich Börsenkurse entsprechend den realen ökonomischen Bedingungen entwickeln. Kursrelevante neue Informationen gehen sofort in die Kursbildung ein.

Eigenkapital

Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen wurden.

Eigenkapitalrendite

Verhältnis von Jahresüberschuß zu eingesetztem bilanziellem Eigenkapital, auch Return on Equity. Die Eigenkapitalrendite ist eine Bilanzkennzahl, die Auskunft zur Ertragslage des Unternehmens gibt, vergleichbar den Zinsen einer Geldanlage.

Emerging Markets

Sammelbezeichnung für junge, aufstrebende Volkswirtschaften Lateinamerikas, Asiens und Afrikas.

Emission

Fachausdruck für die Ausgabe von Aktien.

Emissionskurs/Emissionspreis

Der Preis, zu dem eine Aktie von der Aktiengesellschaft bei einer Kapitalerhöhung oder einem Börsengang ausgegeben wird.

Entry Standard

Am 25. Oktober 2005 wurde der Entry Standard als ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) und als ein alternativer Kapitalmarktzugang zu den EU-regulierten Segmenten an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt.

Equity-Methode

Im Konzernabschluß vorgeschriebene Methode zur Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie ggfs. an Gemeinschaftsunternehmen und an Konzernunternehmen, die aufgrund eines Konsolidierungsverbots oder in Ausübung eines Konsolidierungswahlrechts nicht vollkonsolidiert werden. Im Gegensatz zur Bewertung nach dem Anschaffungskostenprinzip wird der Beteiligungsbuchwert laufend an die Entwicklung des Eigenkapitals der betreffenden Unternehmen angepaßt.

Ergebnis nach DVFA/SG

Um außerordentliche, ungewöhnliche und dispositionsbedingte Aufwendungen und Erträge bereinigtes Jahresergebnis. Die Methode wurde von der Methodenkommission der DVFA und dem Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft-Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. (DVFA/SG) gemeinsam entwickelt.

Erwerbskurs

Tatsächlich gezahlter Preis beim Erwerb eines Wertpapiers. Die Höhe des Erwerbskurses hat Einfluß auf die Rendite.

Eröffnungskurs

Erster, nach Börseneröffnung festgesetzter Kurs bei variabler Notierung für ein bestimmtes Wertpapier.

EUREX

EUREX ist die größte Optionen- und Futures-Börse weltweit und wird gemeinsam geführt von der Gruppe Deutsche Börse AG und der SWX Swiss Exchange. Hier werden alle Arten von Derivaten gehandelt und abgewickelt.

Euro-Stoxx

Um eine Orientierungsgröße für den europäischen Markt zu erhalten, hat die deutsche Börse zusammen mit der Schweizer Börse, der Bourse de Paris und dem amerikanischen Dow Jones die europäischen Aktienindizes der "Stoxx-Familie" entwickelt. Sie bestehen aus den zwei Gesamtindizes Dow Jones Stoxx, der mit 666 Gesellschaften aus 16 Ländern Europa als ganzes abdeckt, Dow Jones Euro Stoxx, der Aktien von 326 Gesellschaften aus Ländern der Europäischen Währungsunion enthält sowie aus den beiden entsprechenden "Blue-Chip-Indizes" Dow Jones Stoxx 50 mit Aktien von 50 Unternehmen aus Gesamteuropa und Dow Jones Euro Stoxx 50 mit den Aktien von 50 Unternehmen aus Ländern der Europäischen Währungsunion.

Ex-Tag

Bezeichnet den Tag, an dem ein Wertpapier ohne z.B. Dividende oder eine andere Kapitalmaßnahmen gehandelt wird.

F

Free Float

(-> Streubesitz)

Freiverkehr (Open Market)

Der Freiverkehr ist  - anders als der Amtliche Markt und der Geregelte Markt - ein privatrechtliches Segment, aber auch ein organisierter Markt im Sinne des WpHG (Wertpapierhandelsgesetzes). Für die emittierenden Unternehmen sind die Einbeziehungsvoraussetzungen jedoch einfacher als bei den beiden EU-regulierten Segmenten Amtlicher und Geregelte Markt. Der Freiverkehr wurde im Oktober 2005 in Open Market umbenannt.

Fremdkapital

Summe aller Verbindlichkeiten eines Unternehmens, Passiva abzüglich Eigenkapital, eventuell um Wertberichtigungen korrigiert. Nach der Fristigkeit unterscheidet man kurzfristiges (z.B. Bankkredite, Wechselverbindlichkeiten) und langfristiges (z.B. Anleihen, langfristige Kredite) Fremdkapital. Die Kosten des Fremdkapitals sind ein Einflußfaktor auf die Kapitalkosten des Konzerns.

FTSE100

Aktienindex der Londoner Börse der 100 der größten Werte Großbritanniens beinhaltet.

G

GDR (Global Depositary Receipt)

GDR´s sind Zertifikate, die eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren verbriefen. Diese werden ausgegeben um die Notiz von Wertpapieren, die als Original nicht gehandelt werden können, an einer Börse zu ermöglichen.

General Standard

Der General Standard zählt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Segment mit den gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes.
Geeignet ist der General Standard für Unternehmen, die nationale Investoren ansprechen. Deutsche Emittenten werden automatisch im CDAX® aufgenommen.

Geschäftsbericht

Jährlicher Rechenschaftsbericht einer Aktiengesellschaft über den Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens. Im Geschäftsbericht wird u.a. der Jahresabschluß mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung abgedruckt und ausführlich erläutert.

Gewinn pro Aktie

Eine der wichtigsten Kennzahlen der fundamentalen Aktienanalyse. Der innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Quartal, Geschäftsjahr) erzielte Unternehmensgewinn nach Steuer wird durch die durchschnittliche Anzahl der von dem Unternehmen ausgegebenen Aktien dividiert. Der Gewinn je Aktie dient vor allem zum Vergleich verschiedener Unternehmen derselben Branche und zur Untersuchung der Ertragssituation eines einzelnen Unternehmens über die Zeit. Weit verbreitet ist die englische Abkürzung EPS für earnings per share. Der Gewinn pro Aktie ist nicht identisch mit der Dividende.

Girosammelverwahrung

Girosammelverwahrung ist die kontenmäßige Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren durch eine Wertpapiersammelbank.

Globalurkunde

Urkunde die alle Wertpapiere einer Gattung eines Unternehmens verbrieft. Effektive Stücke werden nicht mehr ausgeben.

Going Public

Geht ein Unternehmen an die Börse, wird dies als Going Public bezeichnet. Die Wertpapiere (Aktien) werden nach der Zulassung in ein Handelssegment wie dem Amtlichen Handel, dem Geregelten Markt oder Freiverkehr eingeführt. Der Eröffnungskurs bei der Einführung kann vom -> Emissionskurs abweichen. Hauptgründe des Unternehmens für den Gang an die Börse sind neben der Erschließung des Kapitalmarktes als Finanzierungsquelle auch Publizitäts- und Imageeffekte.

Greenshoe

Mehrzuteilungsoption, Klausel in einem Emissionsübernahmevertrag, daß im Falle außergewöhnlicher Publikumsnachfrage der Emittent weitere Aktien zur Distribution durch das Konsortium autorisiert.

Grundkapital

Aktienkapital einer Aktiengesellschaft, entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien. In der Bilanz wird es als Gezeichnetes Kapital auf der Passivseite ausgewiesen.

H

Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist die in der Regel einmal jährlich stattfindende Versammlung der -> Aktionäre, in der diese ihre Rechte ausüben. Teilnehmen dürfen alle Aktionäre. Die Hauptversammlung beschließt u. a. über die Gewinnverwendung, etwaige Kapitalerhöhungen und entscheidet über die Entlastung des -> Vorstandes und des -> Aufsichtsrates. Die Hauptversammlung wählt den Abschlußprüfer und die Anteilseignervertreter für den Aufsichtsrat. Nur sie kann den Aufsichtsrat und den Vorstand entlasten (siehe auch -> Stimmrecht). Die Vorschläge zur Tagesordnung werden in der Einladung zur Hauptversammlung veröffentlicht.

Hausse

Stärkerer, meist länger anhaltender kräftiger Anstieg der Aktienkurse. Gegensatz: Baisse

Hedge-Fond

Hedge-Fonds sind Fonds mit dem Zweck, ein zugrundeliegendes, zweites Anlageinvestment gegen verschiedene Risiken (z.B. Zinsrisiko, Währungsrisiko) abzusichern.

I

IAS (International Accounting Standards)

IAS steht als Abkürzung für International Accounting Standards. Das sind Rechnungslegungsbestimmungen, die vom International Accounting Standard Committee (IASC) festgelegt wurden. Das IASC ist ein Zusammenschluss von Wirtschaftsprüfern, Finanzanalysten und Erstellern von Jahresabschlüssen.

IBEX35

Aktienindex der Spanischen Wertpapierbörse in Madrid, Bolsa de Madrid. Der Ibex35 beinhaltet die 35 größten Spanischen Aktiengesellschaften, gewichtet nach Marktkapitalisierung.

IPO

Initial Public Offering (IPO) ist die organisatorische Umsetzung des Going Public eines Unternehmens durch die Emissionsbanken. Die Aktien werden erstmals Interessenten zum Kauf angeboten. Dabei kann es sich um eine Kapitalerhöhung oder eine Neuplatzierung handeln.

ISIN (International Securities Identification Number)

Individuelle Wertpapierkennnummer, die der EDV-mäßigen Erfassung von Wertpapieren auf internationaler Ebene dient.

Inhaberaktie

Wertpapiere, bei denen die Aktionärsrechte von demjenigen ausgeübt werden können, der Inhaber der Urkunde ist. Sie werden durch Einigung und Übergabe übertragen.

Insider

Personen, die kursrelevante Informationen über eine Aktiengesellschaft früher erhalten als die Öffentlichkeit. Aus dieser Stellung Vorteile bei Börsengeschäften zu ziehen, ist strafbar.

Insiderinformationen

Insiderindformationen sind Informationen über vertrauliche Tatsachen, die mit einem Wertpapier oder Emittenten in Zusammenhang stehen und die geeignet sind, den Kurs des Wertpapieres erheblich zu beeinflussen, wenn sie der Öffentlichkeit bekannt werden. Das Ausnützen von Insiderinformationen z.B. zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist deutschen Börsengesetz verboten und strafbar.

Institutionelle Anleger

Institutionelle Anleger stellen neben Berufshandel und privaten Investoren die dritte Anlegergruppe an der Börse dar. Zu den institutionellen Anlegern werden in der Regel Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, große Vermögensverwaltungen, Kapitalanlagegesellschaften und manchmal auch Banken gezählt, die regelmäßig große Summen von Geld gewinnbringend anzulegen versuchen.

Investor Relations

Investor Relations umfassen alle Maßnahmen, die der Pflege der Beziehungen zu existierenden und potentiellen Investoren dienen. Ziele der Investor-Relations-Aktivitäten sind die Schaffung einer Vetrauensbasis zu den Investoren, die Steigerung bzw. die Stabilisierung des Aktienkurses sowie eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens.

K

KGV

Abk. für: Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das KGV ist der Quotient aus dem aktuellen Aktienkurs und dem Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie. Je niedriger der KGV, umso "billiger" die Aktie. Das KGV spiegelt die Erwartungen der Anleger bezüglich des künftigen Ergebniswachstums wider.

Kapitalerhöhung

Der Begriff Kapitalerhöhung bezeichnet die Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien. Die Kapitalerhöhung dient häufig der Finanzierung von Investitionen oder Unternehmenskäufen. Das gesetzliche Bezugsrecht garantiert den Aktionären das Recht, durch Teilnahme an der Kapitalerhöhung ihre prozentuale Beteiligung an dem Unternehmen gleich zu halten, also zusätzliche neue Aktien zu kaufen.

Kapitalertragsteuer

Besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Bei Dividendenzahlung werden mindestens 25 Prozent des ausgeschütteten Betrags als Kapitalertragsteuer einbehalten, falls dem Depot führenden Kreditinstitut kein Freistellungsauftrag vorliegt, beziehungsweise kein entsprechender Freibetrag mehr vorhanden ist. Dieser Steuerabzug wird als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des Aktionärs angerechnet.

Konsolidierung

Stabilisierung der Börsenkurse nach vorausgegangenen stärkeren Kursbewegungen nach oben oder unten. Wird auch aufgrund der Erscheinung im Chart (graphische Kursdarstellung) als Seitwärtsbewegung bezeichnet.

Konsortium

Eine für einen begrenzten Zeitraum zur Durchführung eines oder mehrerer bestimmter Geschäfte gegründete Gesellschaft. Oft vorkommende Konsortien sind Emissionskonsortien zur Unterbringung neuer Aktien am Kapitalmarkt.

Kurs-Cash-Flow (KCF)

Dabei wird der Kurs einer Aktie durch den Cash Flow (Finanzüberschuß) je Aktie dividiert. Der Cash Flow ist in der Fundamentalanalyse die wichtigste Kennzahl, die Finanzkraft eines Unternehmens zu beurteilen. Der Cash Flow ist der Saldo aus Mittelzufluß und -abfluß. Verkürzt wird auch der Gewinn plus Abschreibungen als Cash Flow bezeichnet. Im Verhältnis zum Aktienkurs zeigt der Cash Flow an, wie lange es dauert, den Kurs aus dem laufenden Zahlungsstrom des Unternehmens zu bezahlen.

L

Liquidität

Aus Börsensicht ermöglicht ein liquider Markt einen schnellen und wirkungsvollen Ein- und Ausstieg zum gegenwärtigen Marktkurs. Die Möglichkeit, Positionen schnell einzugehen und aufzulösen, ergibt sich aus der großen Anzahl von Marktteilnehmern mit der Bereitschaft, zu kaufen oder zu verkaufen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedeutet Liquidität (auch Barreserve genannt) die Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen.

Listing

Einführung/Notierung einer Aktie an einer Börse (siehe -> Börseneinführung, IPO).

M

M:access

M:access ist ein Marktsegment an der Börse München für mittelständische Unternehmen, das als segmentübergreifender, börsenregulierter Markt konzipiert ist.
Der Einstieg erfolgt per IPO, Listing oder Wechsel aus einem anderen Segment. Durch die Übernahme der von der Börse in diesem Segment vorgegebenen Folgepflichten sorgen die in M:access notierten Unternehmen ihren Anlegern gegenüber für ein erhöhtes Maß an Transparenz und Sicherheit.

Marktkapitalisierung

Die Marktkapitalisierung gibt den aktuellen Börsenwert eines Unternehmens an. Sie wird errechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien multipliziert wird.

Margin

Die Marge ist eine Sicherheitsleistung, die ein Aktionär bei Terminkontrakten hinterlegt, wenn der Kontrakt entgegen seiner Richtung läuft. Margin call: Wenn der Kontrakt sich zu Ungunsten des Anlegers entwickelt, wird er aufgefordert, die Sicherheitsleistung nachzuzahlen.

Market Maker

Als Market Maker werden Börsenmitglieder genannt, die an Börsen verbindliche Geld- und Briefkurse stellen. Meist sind Banken oder Makler in der Funktion der Market Maker, auch engl. 'specialist' genannt.

MAX ONE

MAX-ONE ist der Name des elektronischen Handelssystems der Börse München. Es unterstützt die Spezialisten bei der Kursfeststellung. 'MAX ONE' ist ein Referenzmarktprinzip, durch das der Kunde an der Börse München nach bestimmten Kriterien den besten verfügbaren Preis am Markt erhält.

MIB 30

Aktienindex der Mailänder Börse, der 30 der größten Aktiengesellschaften Italiens beinhaltet.

MSCI

Morgan Stanley Capital International, Finanzdienstleister der in Börsenkreisen auch aufgrund seiner Vielzahl von internationalen Indizes bekannt ist.

N

Namensaktie

Im Gegensatz zur Inhaberaktie auf den Namen einer bestimmten natürlichen oder juristischen Person lautende Aktie, deren Eigentümer im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen ist.

NASDAQ

National Association of Securities Dealers for Automated Quotation. Die NASDAQ wurde ursprünglich gegründet, um in den USA an jedem Ort für jede gehandelte Aktie an der Wall Street Kurse zu bekommen. Inzwischen ist die NASDAQ eine Handelsplattform für mehrere tausend amerikanische Unternehmen.

Nennbetrag

Der Nennbetrag gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg der AG beteiligt. Der Nennbetrag betrug bislang 5 DM oder ein Vielfaches davon; mit Einführung des Euro ist der Mindestnennbetrag auf 1 Euro abgesenkt worden. Der Nennbetrag ist unabhängig von Börsenschwankungen und somit vom Kurswert zu unterscheiden (siehe auch -> Stückaktie).

NVDR

Der Wertpapierzusatz "NVDR" bei z.B thailändischen Aktien bedeutet übersetzt "non votice deposite receipt" = stimmrechtslose Aktien

In Thailand werden für ausländische Investoren die sog. "foreign" shares ausgegeben.

Ist die Anzahl bereits im Besitz diverser Anteilseigner, werden diese sog. "NVDR" ausgegeben.

 

NYSE

Ney York Stock Exchange - Eine der bedeutendsten Börsen der Welt in der Wall Street, weshalb sie meist auch nur kurz 'Wall Street' genannt wird. Die offizielle Abkürzung ist NYSE.

O

Option

Bedeutet allgemein das vertraglich eingeräumte Recht, einen Gegenstand unter bestimmten Bedingungen zeitlich befristet zu einem bestimmten Preis zu erwerben oder zu veräußern. Man unterscheidet nach Kauf- und Verkaufsoptionen. Optionen sind selbständig an der Börse handelbar.

Optionsrecht

Das Recht (nicht die Verpflichtung), Aktien bis zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen vorher vereinbarten Betrag (-> Basispreis) zu kaufen oder zu verkaufen. Ist der Basispreis niedriger als der aktuelle Kurswert, hat die -> Option einen rechnerischen Wert.

Orderbuch

Im Orderbuch einer Börse werden alle Aufträge gespeichert und auf ihre Ausführbarkeit untersucht und gegebenenfalls durchgeführt.

OTC

Bedeutet 'over the counter', also quasi eine Order direkt 'über den Schaltertisch' gehandelt. Das OTC Bulletin Board ist eine weitere Handelsplattform in USA an der Aktiengesellschaften weitaus weniger strengen Bedingungen unterliegen, wie an der NYSE oder NASDAQ.

P

Parkett

Auf dem Parkett findet in Deutschland der Börsenhandel statt. ParkettBörsen in Deutschland gibt es in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart, wobei heutzutage nicht mehr an jeder Börse für die Market Maker Präsenzpflicht besteht, d.h. sie können in einem Büro sitzen und müssen nicht im Börsensaal die Preise stellen.

Performance

Wertentwicklung eines Wertpapiers. Die Performance ergibt sich aus Kursentwicklung, Dividendenzahlungen und Bezugsrechten bei Kapitalerhöhungen. Sie wird - bezogen auf einen bestimmten Zeitpunkt - in Prozent angegeben.

Primärmarkt

Bezeichnung für den Emissionsmarkt, d.h. die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren und deren Verkauf an Anleger.

Prime Standard

Der Prime Standard zählt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Zulassungssegment für Unternehmen, die sich auch gegenüber internationalen Investoren positionieren wollen. Prime Standard Unternehmen müssen über das Maß des General Standard hinaus, der die gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes stellt, hohe internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Die Zulassung zum Prime Standard ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in die Auswahlindizes DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX®.

Q

Quartalsbericht

Unterjähriger Zwischenbericht über die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung eines Unternehmens.

Quotes

Englischer Begriff, der auch in Deutschland mittlerweile ein gängiger, umgangssprachlicher Ausdruck für Geld- und Briefkurse, also die Handelsspanne, geworden ist.

R

REX-Performance-Index

Index, der die Entwicklung des deutschen Rentenmarktes widerspiegelt. Renten sind festverzinsliche Wertpapiere, z. B. Staatsanleihen, Pfandbriefe oder Industrieobligationen.

Random-Walk-Hypothese

Auf der Theorie des effizienten Markts beruhendes Erklärungsmodell der Kursentwicklung von Wertpapieren. Die Hypothese besagt, daß aus der Beobachtung und Interpretation von Kursverläufen der Vergangenheit keinerlei Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung gezogen werden können, denn in die jeweils letzte Kursfeststellung sind alle derzeit verfügbaren relevanten Informationen eingeflossen. Der jeweils letzte Kurs ist daher die bestmögliche Schätzung aller zukünftigen Kurse. Nach der Random-Walk-Hypothese ist folglich die technische Wertpapieranalyse ohne jegliche prognostische Relevanz. Strenggenommen sind nach dieser Hypothese allerdings auch mit den Mitteln der Fundamentalanalyse keine sinnvollen Prognosen über zukünftige Kursentwicklungen möglich.

Rating

Standardisierte Kennziffer zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Unternehmens. Die dem Rating zugrundeliegenden Analysen werden durch darauf spezialisierte Unternehmen (z. B. Standard & Poor's, Moody's) durchgeführt.

Rendite

Die Rendite mißt die Verzinsung des eingesetzten Kapitals in %. Man unterscheidet zwischen a) Dividendenrendite = Verhältnis von Dividende + Steuerguthaben zum Kaufpreis der Aktie, b) Anlagerendite = Dividende + Steuerguthaben + Kursveränderungen + Bezugsrechte zum Kaufpreis der Aktie.

Rentenmarkt

Börsenmarkt für festverzinsliche Wertpapiere. Der Rentenmarkt ist gemessen an Umsatz, Anzahl notierter Wertpapiere und Neuemissionen von größerer Bedeutung als der -> Aktienmarkt (-> Wertpapiermarkt)

Repartierung

Entspricht dem Ausdruck Rationierung. Tritt nur dann ein, wenn sich mehr Käufer für ein Wertpapier finden, als die Emission vorgesehen hat. Die Stücke werden dann repartiert, das heißt zugeteilt. Am Aktienmarkt kann es ebenfalls zur Repartierung beziehungsweise Rationierung kommen, nämlich dann, wenn der angebotenen oder nachgefragten Aktie eine hohe Käufer- beziehungsweise Verkäuferzahl gegenübersteht. Die Kursnotiz wird dann mit dem Zusatz ratG (überhängende Nachfrage) beziehungsweise ratB (überhängendes Angebot) versehen.

S

S&P 100 / S&P500

Standard & Poors ist eine der umfangreichsten amerikanischen Indizes, der 100 oder 500 individuell gewichtete Börsenwerte beinhaltet und ständig berechnet wird.

Satzung

Gesellschaftsvertragliche Grundlage einer Aktiengesellschaft, aus der sich Firma und Sitz, Geschäftszweck, Höhe des Grundkapitals und weitere grundlegende Regelungen (z. B. zu -> Vorstand und -> Aufsichtsrat) ergeben.

SEC

U.S. Securities und Exchange Commission. ist die amerikanische Handelsbehörde, die über alle Börsenvorgänge informiert ist, Zulassungsanträge genehmigt, Börsen überprüft Informationen fördert und für effiziente Börsenmärkte sorgt und somit den Anleger schützt. Entstanden 1934 nach den Krisen des Börsencrashs 1929 und als Behörde zur Überprüfung der neuen Gesetze des amerikanischen Kongresses für Aktien (1933) und Börsen (1934) . Franklin Delano Roosevelt bestellte Joseph P. Kennedy (Vater von John F. Kennedy) als ersten Leiter der Behörde.

Shareholder-Value

Shareholder Value ist eine Managementphilosophie, die sich die langfristige Steigerung des Aktienwertes zum Ziel gesetzt hat. Dabei gehen die Unternehmensverantwortlichen davon aus, dass den Kapitalgebern, also den Aktionären, ein Recht auf Wertzuwachs zusteht.

Skontro

In einem Skontro vermerkt ein Kursmakler die festgestellten Kurse. Es werden dort alle Kauf- und Verkaufsaufträge eines Tages sowie die ermittelten Kurse eingetragen.

SMI

Swiss Market Index. Börsenindex der Schweiz bestehend aus 27 gewichteten Aktien.

Specialist

Siehe Market Maker

Sperrfrist

Zeitraum, in dem ein Wertpapier (Aktie) nicht veräußert werden darf.

Split, Stock Split

-> Aktiensplit

Stammaktie

Stammaktien verbriefen dem Anteilseigner die vom Aktiengesetz vorgesehenen Aktionärsrechte, insbesondere das Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Gegensatz: Vorzugsaktie.

Standardwerte

Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien großer, wachstums- und gewinnstarker Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. (-> Blue Chips).

Stimmrecht

Recht des -> Aktionärs, an der Beschlußfassung in der -> Hauptversammlung mitzuwirken (in der Regel pro -> Aktie eine Stimme). Jeder Aktionär kann sein Stimmrecht mittels Vollmacht auf seine Depotbank oder einen anderen HV-Teilnehmer übertragen.

STOXX

STOXX und EUROSTOXX sind Warenzeichen von Dow Jones. Die US-Firma rechnet damit verschiedene Indizes in der die 50 größten europäischen Unternehmen, allg. (STOXX) zusammengefasst sind, um einen Gesamtüberblick über den Europäischen Markt zu haben. EUROSTOXX beinhaltet die 50 größten Unternehmen, die zur Euro-Zone gehören.

Streubesitz

Der Streubesitz ist der prozentuale Anteil an einem Unternehmen, der frei an der Börse handelbar ist.

Stückaktie

Im Gegensatz zur Aktie mit -> Nennbetrag verbrieft die Stückaktie keinen feststehenden Betrag (z. B. 1 EUR Aktie), sondern einen bestimmten in der Satzung festgelegten Anteil am Kapital der Gesellschaft (z.B. 1/20.000.000). Die Stückaktie wurde in Deutschland erst 1998 zugelassen.

SWX

Swiss Exchange, die Schweizerische Börse, Zürich.

T

Trader

Trader: Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der (im Gegensatz zu einem -> Broker) auf eigene Rechnung Börsengeschäfte durchführt.

V

Vinkulierte Namensaktie

Sonderform der Namensaktie. Nach § 68 Abs. 2 Aktiengesetz ist für die Übertragung vinkulierter Namensaktien außer den bei gewöhnlichen Namensaktien vorgesehenen Bedingungen auch die Zustimmung der Aktiengesellschaft erforderlich.

Volatilität

Schwankungsbreite von Kursen. Bei starken Kursausschlägen hat eine -> Aktie eine hohe Volatilität. Für den Anleger bedeutet das die Chance auf schnelle und hohe Kursgewinne, aber auch das Risiko ebenso schneller Verluste.

Vorstand

Eigenverantwortliches Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan (Unternehmensleitung) der Aktiengesellschaft. Neben Geschäftsführung und Berichterstattung gehören die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der AG zu den wichtigsten Pflichten des Vorstands. Der Vorstand wird vom -> Aufsichtsrat der AG bestellt und abberufen.

Vorzugsaktie

Vorzugsaktien haben im Gegensatz zu -> Stammaktien in der Regel kein -> Stimmrecht, gewähren ihrem Besitzer dafür aber andere Vorteile, wie z. B. eine Vorzugsdividende oder die Nachzahlung ausgefallener -> Dividenden.

W

Wachstumsaktie

Börsenbegriff für Aktien einer Branche (oder eines Unternehmens), deren fundamentale Aussichten auf längere Sicht als überdurchschnittlich gut eingeschätzt werden.

Wertpapier

Urkunden, in denen ein privates Recht in der Weise verbrieft ist, daß zur Geltendmachung des Rechtes zumindest der Besitz der Urkunde erforderlich ist. Wertpapiere sind z. B.: Banknoten, Schecks, Wechsel, Aktien, Anleihen, Hypothekenbriefe, etc. Die Übertragung der Rechte erfordert die Vorlage oder Übergabe des Wertpapiers. Im engeren Sinne versteht man unter Wertpapieren Effekten. Dazu zählen: Schuldverschreibungen, Aktien, Investmentzertifikate, etc.

Wertpapierkenn-Nummer/WKN

In Deutschland notierte oder emittierte Aktien, Anleihen, Investmentzertifikate und Optionsscheine sind durch eine sechsstellige Wertpapierkennummer (WKN) eindeutig identifizierbar.

X

Xetra

Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse AG, das 1997 aus dem davor benützten IBIS-System entstand.

Z

Zeichnungsfrist

Zeitraum, in dem Wertpapiere zu den Ausgabebedingungen am Primärmarkt erworben werden können.

Hausanschrift

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Weihenstephaner Straße 4
85716 Unterschleissheim

Telefon Hauptverwaltung:
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00800 00 BAADER *
(Werktags von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr)


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Postanschrift

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Postfach 1102
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